Mit Behandlungen Homosexualität austreiben oder ein anderes Geschlecht aufdrängen – klingt absurd, ist in Österreich aber Realität. Und legal, solange es nicht im medizinischen Bereich passiert. Gerade wird über ein Gesetz verhandelt, das diese Pseudo-Heilungen verbieten soll. Doch die ÖVP bremst. Damit sie die Blockade-Haltung aufgibt, müssen wir jetzt zeigen, wie viele von uns finden: Queer zu sein ist keine Krankheit – die Bundesregierung muss Konversionsmaßnahmen endlich verbieten!
Getarnt als “Seelsorge” oder “Coachings” wollen selbsternannte Heiler*innen die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität von queeren Menschen* verändern. Dabei wird ihnen eingeredet, dass sie falsch sind und “geheilt” werden müssen. Doch queer zu sein, ist keine Krankheit. 3 von 10 queeren Menschen waren in Österreich bereits solchen “Umpolungs”-Versuchen ausgesetzt. Besonders betroffen sind trans Personen, also Menschen, deren Geschlechtsidentität sich von dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht unterscheidet.
Diese Pseudo-Therapien funktionieren nicht – und sie sind gefährlich: Viele Betroffene entwickeln dadurch Depressionen und sogar Suizidgedanken. Ein UNO-Experte vergleicht sogenannte Konversionstherapien mit Folter. Für uns ist klar: Das ist keine “Therapie”, sondern Psychoterror.
In Deutschland, Malta und vielen anderen Ländern sind Konversionsmaßnahmen längst verboten – Österreich hinkt nach. Eigentlich hat sich die aktuelle Regierung in ihrem Programm schon auf ein umfassendes Verbot geeinigt. Doch die ÖVP blockiert noch. Um die Befürworter_innen des Verbots in den Verhandlungen zu stärken, machen wir klar, wie viele Menschen auf ihrer Seite stehen. Hilf mit, die Regierung an ihr Versprechen zu erinnern und unterzeichne jetzt die Petition: Queer sein ist keine Krankheit – Konversionsmaßnahmen verbieten!
Unterschreibe jetzt die Petition von #aufstehn!